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Linda Watson zählt zu den weltweit meist gefragten Wagner-Sopranistinnen unserer Tage.

Derzeit hört man sie als Isolde in der Oper von Los Angeles unter James Conlon.

 

2009 wird dasselbe Haus erstmals in seiner Geschichte Wagners "Ring des Nibelungen" präsentieren. Linda Watson wurde für alle drei Brünnhilden verpflichtet.

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mit Leonard Bernstein

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Dabei begann die aus San Francisco stammende Sängerin als Mezzosopranistin, die Ende der 80er Jahre von Leonard Bernstein  nach Wien geholt wurde, um dort mit ihm sein „A quiet place“ zur Aufführung zu bringen.

In der Folge erarbeitete sich

Linda Watson ihr Mezzo-Repertoire vorwiegend in Deutschland mit Rollen wie Azucena in Verdis „Il trovatore“, der Marina in Mussorgskis „Boris Godunov“ oder auch der Brangäne in Wagners „Tristan und Isolde“.

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als Marina in 

"Boris Godunov"

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als Ariadne in 

"Ariadne auf Naxos"

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Zwischen 1992 und 2005 stand Linda Watson als Ensemblemitglied zunächst in Leipzig unter Vertrag und später in der Deutschen Oper am Rhein, deren Spielstätten sich in Düsseldorf und Duisburg befinden. 

 

In diese Zeit fiel ihr Fachwechsel vom Mezzo zum Sopran, so dass man sie nun auch als Marschallin in „Der Rosenkavalier“ und Ariadne in „Ariadne auf Naxos“ erleben konnte.

.Vor allem aber wurde

Linda Watson zunehmend eine begehrte Wagner-Sängerin und neben Kundry in „Parsifal“ sowie Ortrud in "Lohengrin" als Brünnhilde in „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ eingesetzt.

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als Ortud in

"Lohengrin" (Düsseldorf 1999)

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als Kundry neben Domingo in

"Parsifal" (MET-New York 2003)

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Linda Watsons außergewöhnliche Kundry-Interpretation erregte die Aufmerksamkeit Placido Domingos, der sie 2001 für die Rolle nach Barcelona holte, wo der Tenor an ihrer Seite den Parsifal sang. 

 

Der Erfolg dieser künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Linda Watson und Placido Domingo war so groß, dass beide zusammen auch in Madrid, Washington und Los Angeles auftraten. Außerdem ergab sich auf diese Weise Linda Watsons MET-Debüt in New York ebenfalls als Kundry an der Seite Placido Domingos.  

1998 folgte sie einem Ruf zu den Bayreuther Festspielen, wo sie zunächst als Kundry in "Parsifal" auftrat, um ab 2005 die drei Brünnhilde-Partien in 

„Die Walküre“, 

„Siegfried“ und „Götterdämmerung“ 

anlässlich der Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ unter Christian Thielemann zu interpretieren.

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Wolfgang Wagner gratuliert seiner Brünnhilde Linda Watson

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Christian Thielmann

Dirigent Christian Thielemann dazu:

 

„Wir haben die beste Ring-Besetzung der Welt. (...) Linda Watson hat den richtigen, dunklen Klang, den ich mir für Brünnhilde wünsche.“

(Die Welt, 24.Juli 2006)

   
   
   

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Neben Linda Watsons unverwechselbaren Timbre schätzen Dirigenten besonders die enorme Flexibilität ihrer Stimme und ihre hohe Musikalität, was in den letzten Jahren vermehrt zur Zusammenarbeit mit prägenden Künstlern wie Claudio Abbado, Zubin Metha, Antonio Pappano, Christian Thielemann, Kent Nagano, Christoph Eschenbach, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Jeffrey Tate, Gidon Kremer, Jiri Kout, James Levine, Valery Gergiev, Daniele Gatti, James Conlon, Heinz Fricke, Hartmut Haenchen u.v.a.m. führte.

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